Allicin-Pulver ist ein funktioneller Rohstoff für die Tierernährung und Landwirtschaft, der aus frischem Knoblauch hergestellt wird. Es erfolgt eine Extraktion bei niedriger Temperatur, um ätherisches Knoblauchöl in natürlicher Form zu gewinnen, das anschließend mittels Sprühtrocknung mit Trägersubstanzen verarbeitet wird. Die zentralen wirksamen Inhaltsstoffe sind Allicin-Verbindungen (Diallyldisulfid, Diallyltrisulfid). Es besitzt einen natürlichen, scharfen bakteriostatischen Geruch, weist eine höhere Stabilität als flüssiges Knoblauchöl auf, bietet gute Fließfähigkeit und eignet sich hervorragend für die Vorvermischung sowie die Pelletierung. Zwei Hauptanwendungsgebiete: Futtermittelzusatzstoff für Nutztiere, Aquakultur und Heimtiere; landwirtschaftliches bakteriostatisches Insektizid-Hilfsmittel für Blattdünger, breit eingesetzt in der antibiotikafreien Tierhaltung und im ökologischen Pflanzenanbau.




Allicin zerstört die bakterielle Zellmembran und hemmt die Proteinsynthese schädlicher Mikroben; es unterdrückt stark Escherichia coli, Salmonellen, Staphylococcus aureus, Clostridium perfringens, aquatische Vibrio-Arten sowie Schimmelpilze. Es führt zu keiner Medikamentenresistenz und eignet sich daher ideal für antibiotikareduzierte und antibiotikafreie Futtermittel zur Verringerung von Darminfektionen und Durchfall.
Das einzigartige knoblauchartige, würzige Aroma regt den Appetit von Nutztieren und Aquakulturarten stark an. Es verbessert Anorexie bei Ferkeln, Küken und Junggarnelen und überdeckt unangenehme Gerüche aus DDGS, Rapsmehl und Fischmehl, um die Futterakzeptanz zu optimieren.
Schädliche Darmflora unterdrücken und nützliche Bakterien wie Milchsäurebakterien und Bifidobakterien vermehren, um die intestinale Mikroökologie zu balancieren; leicht geschädigte Darmschleimhautzotten regenerieren, Absetzdiarrhö bei Ferkeln, Pullorum bei Geflügel sowie Enteritis bei Aquakulturorganismen lindern; Verdaulichkeit von Futter und Protein verbessern und die Futterumwandlungszahl (FCR) senken.
Innerlich: Fortpflanzung von Darmparasiten wie Spulwürmern und Kokzidien hemmen und die Dosierung von Entwurmungsmitteln reduzieren. Äußerlich: Parasiten wie Milben bei Nutztieren sowie Ankerwürmer und Dactylogyrus bei Aquakulturorganismen unterdrücken und das Auftreten von Ektoparasitenerkrankungen senken.