Glutaminsäurerest 70 % ist ein pilzbasiertes Eiweißprodukt, das aus der Trocknung der Fermentationsnebenprodukte von Mononatriumglutamat (MSG) gewonnen wird; es enthält mindestens 70 % Rohprotein und ist reich an freien Aminosäuren sowie kleinmolekularen Peptiden, wodurch es hochgradig verdaulich ist.
Produkt Details:
Glutamat: Eine spezialisierte Energiequelle für Darmpilzzellen
Glutamat macht 20 % bis 30 % der Gesamtmenge an Aminosäuren aus. Die Epithelzellen der Darmpilze nutzen Glutamat bevorzugt als Energiequelle, was die schnelle Reparatur geschädigter Darmschleimhaut, eine Erhöhung der Pilzhöhe und eine Stärkung der Darmbarriere fördert.
Für Saugferkel und Küken: Verringert die Inzidenz von gelbem/weißem Durchfall und wässrigem Durchfall signifikant.
Für Fische und Garnelen: Verringert Enteritis, Körperfäule und Schleimverlust sowie verbessert die Überlebensrate junger Tiere.
Natürliche Präbiotika zur Regulierung der Darmmikrobiota
Die Zellwände der Mikroben enthalten Chitin, Mannan-Oligosaccharide (MOS) und β-Glucane. Diese fördern die Vermehrung nützlicher Bakterien (wie *Lactobacillus* und *Bifidobacterium*) und hemmen Krankheitserreger (wie *E. coli* und *Salmonella*), wodurch der Einsatz von Antibiotika reduziert wird.
Verbesserte Verdauung und Resorption
Enthält endogene Verdauungsenzyme, die während der Fermentation gebildet werden und beim Abbau von Proteinen und Stärke unterstützen. Die Proteine liegen in Form von kleinmolekularen Peptiden und freien Aminosäuren vor, sodass sie ohne umfangreiche Aufspaltung direkt resorbiert werden können; die Proteinverdaulichkeit übersteigt 85 %, wodurch die Stickstoffausscheidung mit dem Kot reduziert und die Umweltverträglichkeit gefördert wird.
Freies Glutamat verleiht einen natürlichen Umami-Geschmack und wirkt als starkes Futtermittelattraktans:
Bei Jungtieren (abgesetzten Ferkeln, Küken, Fisch-/Krebslarven) sowie in Stressphasen – etwa bei Gruppentransfers, hohen Temperaturen oder Transport – steigt die Futteraufnahme um 15–22 %, wodurch Futterverweigerung und Wachstumsstagnation verhindert werden.
Es verbessert den Futtergeschmack, überdeckt unangenehme Gerüche und regt den Appetit an; dies zeigt besonders eindrucksvolle Ergebnisse in der Aquakultur und bei der Spezialtierhaltung. Es beschleunigt das Wachstum, optimiert die Futterverwertung (FCR) und verkürzt die Zeit bis zur Marktreife.
Aminosäuren im Vollspektrum fördern die Muskelproteinsynthese
Enthält ein vollständiges Profil aus 18 Aminosäuren; reich an kleinemolekularen Aminosäuren, die direkt an der Einlagerung von Muskelproteinen beteiligt sind:
Mast Schweine: Die tägliche Gewichtszunahme steigt um 10–13 %, die Futterumwandlung verbessert sich (sinkt) um 6–9 % und die Zeit bis zur Marktreife verkürzt sich um 2–4 Tage.
Fleischgeflügel (Hühner/Enten): Schnellere Gewichtszunahme, einheitliches Marktgewicht und Belebung schwacher Küken oder Entenküken.
Fische und Garnelen: Die Wachstumsrate steigt um 10–18 %, die Größenvariation wird minimiert und der Zuchtzyklus verkürzt sich.
Synergistische Wirkung unidentifizierter Wachstumsfaktoren (UGF): Fermentationsmetaboliten enthalten natürliche UGFs, die synergistisch mit Vitaminen und Coenzymen wirken, um die Stoffwechselleistung zu steigern; die Gewichtszunahme ist bei gleicher Futteraufnahme deutlich höher als bei reinen Sojaschrot‐basierenden Futtermitteln.
Gestärkte Immunität, verbesserte Stressresistenz sowie reduzierte Sterblichkeits‐ und Aussortierungsrate
Beta-Glucane und Nukleotide wirken als natürliche Immunstimulanzien, aktivieren Lymphozyten und steigern die Antikörperspiegel. Sie mindern die Ausschüttung von Stresshormonen bei Herausforderungen wie Temperaturschwankungen, Gruppentransfers, Wasseraustausch oder Impfungen und reduzieren dadurch Krankheits- und Sterblichkeitsverluste.
Verringert suboptimale Gesundheitszustände: Senkt die Inzidenz respiratorischer und gastrointestinaler Erkrankungen bei Nutztieren und Geflügel, verhindert explosive Krankheitsausbrüche bei Aquakulturspezies und gewährleistet ein stabiles, ununterbrochenes Wachstum während des gesamten Produktionszyklus.




Zusammenfassung:
Ferkel / Aufzuchtschweine (Einsatzrate: 3 %–6 %)
Verhindert Durchfall, fördert die frühe Futteraufnahme, beschleunigt die Gewichtszunahme bei schwachen Tieren und behebt Wachstumsstörungen infolge des Absetzstress.
Mast- und Legehühner (Einsatzrate: 2 %–5 %)
Steigert die Futteraufnahme und die Eierproduktion; fördert glänzendes, gleichmäßiges Gefieder; senkt Mortalität und Aussortierungsrate.
Fische, Garnelen und andere Aquakulturspezies (Einsatzrate: 3 %–7 %)
Wirkt als Appetitanreger und unterstützt die Gesundheit des Darms; verringert das Auftreten von Enteritis und Kiemenfäule; verbessert signifikant die Überlebensrate von Larven und Jungtieren.
Rinder und Schafe (Wiederkäuer) (Zusatzmenge: 4 %–8 %)
Aktiviert die Pansenfunktion; steigert die Gewichtszunahme und die Milchleistung; verbessert den Geschmack von Fleisch und Milch.