Risproteinpulver für die Tierernährung ist ein Nebenprodukt der Reisstärke- und Reissirup-Verarbeitung und wird durch Fest-Flüssig-Trennung, Konzentration, Hochtemperatur-Trocknung und Zerkleinerung hergestellt. Der Standardgehalt an Rohprotein liegt zwischen 60 % und 70 %, die Feuchtigkeit beträgt ≤12 %, die Rohasche ≤3 % und die Rohfaser ist extrem niedrig. Es zeichnet sich durch ein natürliches Reisaroma, gute Fließfähigkeit sowie hohe Eignung für das Mischen und Pelletieren aus. Als hypoallergenes, hochverdauliches Pflanzenprotein mit niedrigem Mykotoxingehalt kann es teilweise Sojaschrot, Fischmehl und Molkenpulver ersetzen. Es findet breite Anwendung in Aufzucht-Futtermitteln für abgesetzte Ferkel, Jungküken, Aquakulturfutter, Wiederkäuerfutter, Premium-Haustierfutter sowie speziellen Zuchtfuttermitteln.




Rohprotein erreicht 60–70 % mit hoher verdaulicher Energie für Schweine und Geflügel. Es ist reich an essentiellen Aminosäuren wie Lysin, Threonin und Methionin und ergänzt die Aminosäuredefizite von Mais und Kleie. Die Proteinverdaulichkeit übertrifft deutlich die von Maisglutenmehl, Rapsmehl und Baumwollsaatmehl und reduziert so den Nährstoffverlust sowie verbessert die Futterumwandlung.
Reisprotein ist das mildeste pflanzliche Protein mit minimalen Allergenen und frei von allergenen antinutritiven Faktoren aus Sojabohnen. Bei Ferkeln, Junggarnelen und Küken mit empfindlichem Darmtrakt bewirkt ein teilweiser Ersatz von Sojamahl effektiv eine Linderung von Darmschäden, allergischen wässrigen Durchfällen und Wachstumsstörungen – ideal für antibiotikafreie Starterfutter.
Es verströmt einen dezenten natürlichen Reisduft ohne bittere oder fischige Nebenaromen und überdeckt keine Futtermittelattraktanten. Jungtiere, aquatische Arten und anspruchsvolle Haustiere zeigen eine höhere freiwillige Futteraufnahme, um die Gewichtszunahme zu beschleunigen.
Rohstoffe aus Reis weisen ein geringes natürliches Schimmelpilzrisiko auf, und die Verarbeitung entfernt den Großteil der Toxine. Die Gehalte an Aflatoxin, Deoxynivalenol und Zearalenon liegen deutlich unter denen von DDGS und Ölsamenmehlen; die Schwermetallwerte erfüllen die Futtermittelhygienestandards, sodass bei Langzeitfütterung kein Risiko einer kumulativen Vergiftung besteht – geeignet für exportfähiges und hochwertiges Futter für Jungtiere.
Rohfaser ≤ 4 % und Asche ≤ 3 % erhöhen keine irrelevante Futterkennzahlen. Es enthält nur wenig inerte Trägersubstanz und verdünnt daher andere Nährstoffe nicht, was eine große Flexibilität bei der Formulierung von Konzentratfutter, Vor-mischungen und hochwertigem Starterfutter bietet.