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Futtermittel

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Futtermittelzutaten und Proteinrohstoffe

Diese Kategorie umfasst mineralische Phosphate, pflanzliche Proteine, mikrobielle Proteine, Fermentationsnebenprodukte sowie ausgewählte funktionelle Zusatzstoffe für die Herstellung von Mischfutter. Sie wird in der Futtermittelherstellung für Nutztiere, Geflügel und Aquakultur eingesetzt, wo eine Anpassung des Proteingehalts, eine Phosphorversorgung sowie eine Steuerung der Kostenstruktur erforderlich sind.

Wichtige Rohstoffe umfassen Dicalciumphosphat 18 % (DCP), Monodicalciumphosphat 21 % (MDCP), Monocalciumphosphat 22 % (MCP), Maisglutenspelzen 18 % (CGF), Maisglutenmehl 60 % (CGM), Maiskeimextrakt-Pulver 42 % (CSLP), Mycoprotein 70 %, Einzelzellenprotein 70 %, Glutaminsäurerückstand 70 % (SCP), Reisproteinpulver 70 % (RPP), Apfelmark, Futtermittelhefe, Allicin-Pulver/Flüssigkeit sowie Sojalecithin-Pulver.

Diese Rohstoffe dienen als Formulierungszusätze und nicht als fertige Futtermittel; sie unterstützen die Anpassung des Aminosäuregehalts, der Phosphorzufuhr, des Energiegleichgewichts und der funktionellen Leistung in Mischfuttersystemen.

Vorteile

1. Rohstoff-Matrixstruktur:
Kombiniert mineralische, pflanzliche, mikrobielle und aus Fermentation stammende Inhaltsstoffe für die Verwendung in der Mischfutterformulierung.

2. Flexibilität bei der Proteinsubstitution:
CGM, RPP, SCP, Mycoprotein und verwandte Quellen ermöglichen den Austausch oder das Mischen zur Anpassung des Rohproteingehalts und der Aminosäurezusammensetzung.

3. Kontrolle der Phosphatversorgung:
DCP, MDCP und MCP bieten unterschiedliche Phosphor-Freisetzungsstufen zur Anpassung der Rezeptur in verschiedenen Fütterungsphasen.

4. Einbeziehung funktioneller Inhaltsstoffe:
Hefeprodukte, Allicin und Lecithin unterstützen die Verdauungsbedingungen, die Stabilität während der Futterverarbeitung sowie die Nährstoffausnutzung.

5. Kostenoptimierung der Rezeptur:
Ermöglicht die Auswahl zwischen mehreren Protein- und Energiequellen, um die Futterkosten bei stabilen Rezepturanforderungen zu steuern.

Produktionstechnologie:

Phosphatprodukte werden durch kontrollierte Säurereaktionen und Trocknungsprozesse hergestellt, um einen stabilen Gehalt an Calcium und Phosphor zu gewährleisten. Proteinmaterialien stammen aus Maisverarbeitungsströmen, mikrobiellen Fermentationssystemen und pflanzlichen Extraktionsverfahren und werden anschließend bei kontrollierter Temperatur getrocknet, um die Nährstoffstabilität zu bewahren. Funktionelle Zusatzstoffe werden je nach Materialart durch Konzentration, Reinigung oder Sprühtrocknung verarbeitet.

Alle Materialien sind für die Verträglichkeit in der Herstellung von Zusatzfuttermitteln, beim Mischen von Vorstufen und in maßgeschneiderten Futtermittel-Formulierungssystemen für die Tier-, Geflügel- und Aquakulturnutzung konzipiert.