L-Lysin-HCl 98,5 % ist ein branchenübliches kristallines Lysin-Additiv mit hoher Reinheit und einem verfügbaren L-Lysin-Gehalt von ≥98,5 %. Es zeichnet sich durch hohe Reinheit, extrem geringe Verunreinigungen, hervorragende Wasserlöslichkeit und überlegene Resorptionswirksamkeit aus. Es ist der bevorzugte Aminosäure-Rohstoff für hochwertiges Mischfutter, Vor-Mischungen, Konzentratfutter, Spezialfutter für Zuchtzwecke sowie Aquakulturfutter. Als weltweit von Futtermittelherstellern anerkannter universeller Standard-Regulator für limitierende Aminosäuren kompensiert es gezielt Aminosäuremängel in Mais- und Mischmehl-basierten Futterrationen.




Der verfügbare Lysin-Gehalt beträgt 98,5 %. Die pro Dosiseinheit bereitgestellte nutzbare Lysinmenge ist deutlich höher als bei Produkten mit niedrigerem Gehalt wie beispielsweise 70 %-Lysin oder lysinhaltigem Fermentationsmehl. Dadurch vereinfacht sich die Rezepturberechnung; bereits eine geringe Dosierung schließt Aminosäurelücken in der Ration, ohne unnötige Trägersubstanzen wie Rohfaser oder Asche einzuführen.
Konventionelle Rohstoffe wie Mais, Weizenkleie, DDGS und Weizenmehl weisen von Natur aus einen Lysinmangel auf – das primäre limitierende Aminosäure für Schweine, Geflügel und aquatische Tiere. Hochreines kristallines Lysin ermöglicht eine genaue Anpassung des Aminosäureverhältnisses in Futtermischungen, um das ideale Aminosäureprofil für die Tiere zu erreichen und die Proteinverwertungseffizienz erheblich zu steigern.
Bei hohen Sojabohnenmehlpreisen kann die Ergänzung mit 98,5 % Lysin die Zugabemenge an Sojabohnenmehl in Futtermischungen direkt reduzieren. Dadurch sinkt der Verbrauch teurer proteinreicher Rohstoffe drastisch, und die Formulierungskosten werden gesenkt – bei gleichbleibender oder sogar verbesserter täglicher Gewichtszunahme, Futterumwandlung und Legeleistung.
Es enthält keine großen Mengen an pflanzlichen Trägersubstanzen sowie nur geringe Mengen an Asche und Rohfaser, wodurch die Werte für Rohfaser und Asche im Endfutter nicht erhöht werden. Die Gehalte an Schwermetallen, Mykotoxinen und Schwefel sind äußerst niedrig, sodass bei langfristiger Zugabe keinerlei Risiko einer kumulativen Vergiftung besteht. Es erfüllt die Standards für hochwertiges antibiotikafreies Futter sowie für Futtermittel der Exportqualität.